1. Zweck und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung
Ich verarbeite Ihre personenbezogenen Daten (z. B. Name, Geburtsdatum, Anschrift, Kontaktdaten) sowie Ihre sensiblen Gesundheitsdaten (z. B. Schwangerschaftsverlauf, Befunde, medizinische Vorgeschichte), die für Ihre Betreuung erforderlich sind, ausschließlich im Einklang mit den Bestimmungen der DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Erfüllung des Behandlungsvertrages (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO i. V. m. Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO): Die Verarbeitung Ihrer Gesundheitsdaten ist zwingend erforderlich, um die Hebammen-Dienstleistungen (Behandlung, Beratung, Betreuung) ordnungsgemäß zu erbringen.
Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO): Ich bin gesetzlich dazu verpflichtet, Ihre Behandlungsdokumentation zu führen (gemäß § 630f BGB) und die erbrachten Leistungen ordnungsgemäß abzurechnen.
Freiwillige Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO i. V. m. Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO): Für Datenverarbeitungen, die über die reine medizinische Versorgung und gesetzliche Abrechnung hinausgehen (z. B. Kontaktaufnahme per Messenger-Diensten, E-Mail-Kommunikation für organisatorische Zwecke), erteilen Sie mir eine freiwillige Einwilligung (siehe Erklärung unten).
2. Weitergabe von Daten an Dritte
Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt und grundsätzlich nicht ohne Ihre Einwilligung an Dritte weitergegeben. Eine Übermittlung erfolgt nur, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben, vertraglich notwendig oder von Ihnen ausdrücklich gewünscht ist:
An Kostenträger (Krankenkassen): Zur Abrechnung der erbrachten Leistungen (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
An weiterbehandelnde Stellen: Bei einer Klinikeinweisung, der Hinzuziehung einer Ärztin/eines Arztes oder im Falle meiner Vertretung durch eine Hebammenkollegin werden die medizinisch notwendigen Daten im Rahmen der Mit- oder Weiterbehandlung übermittelt (Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO).
3. Dauer der Datenspeicherung
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben bin ich verpflichtet, Ihre Behandlungsdaten für einen bestimmten Zeitraum aufzubewahren. Nach Ablauf dieser gesetzlichen Aufbewahrungsfristen werden Ihre Daten unwiderruflich gelöscht:
Bei Hausgeburten: 30 Jahre (Aufgrund zivilrechtlicher Haftungsansprüche, § 199 Abs. 2 BGB).
In allen anderen Fällen (z. B. Vorsorge, Wochenbettbetreuung): 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung (gemäß § 630f BGB sowie den Berufsordnungen der Länder).
4. Ihre Rechte als betroffene Person
Ihnen stehen nach der DSGVO folgende Rechte gegenüber der verantwortlichen Stelle zu:
Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO): Sie können Auskunft über Ihre von mir verarbeiteten Daten verlangen.
Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO): Sollten Daten unrichtig sein, können Sie deren Berichtigung fordern.
Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO): Sie können die Löschung verlangen, sofern dem keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (wie die 10- oder 30-jährige Dokumentationspflicht) entgegenstehen.
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO).
Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO).
Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO).
Beschwerderecht: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt, haben Sie das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (z. B. der Landesbeauftragten für den Datenschutz Brandenburg) zu beschweren.
5. Einwilligungserklärung und Recht auf Widerruf
Ich willige hiermit ausdrücklich ein, dass meine Daten für die Erbringung der Hebammen-Dienstleistungen sowie für die vertragliche Abwicklung erhoben und verarbeitet werden dürfen.
Hinweis zum Widerruf:
Sie haben das Recht, diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
Bitte beachten Sie: Wenn bereits Dienstleistungen erbracht wurden, darf ich Ihre Daten trotz eines Widerrufs der Einwilligung weiterhin speichern. Dies erfolgt dann jedoch nicht mehr auf Basis Ihrer Einwilligung, sondern auf Grundlage meiner gesetzlichen Pflicht zur Behandlungsdokumentation (§ 630f BGB) und zum Nachweis der korrekten Abrechnung. Eine Löschung dieser Daten kann in diesem Fall erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (10 bzw. 30 Jahre) erfolgen.
Consumers are entitled to a right of withdrawal under the following conditions: A consumer is any natural person who concludes a legal transaction for purposes that cannot be predominantly attributed to either their commercial or independent professional activity. The midwife/midwifery practice points out the following to the participant: You have the right to cancel this contract within 14 days without giving reasons. The cancellation period is 14 days from the day the contract is concluded. In order to exercise your right of withdrawal, you must inform the midwife of your decision to withdraw from this contract by means of a clear statement (e.g. a letter sent by post or by email). In order to meet the cancellation period, it is sufficient that you send the notification of your exercise of the right of cancellation before the cancellation period expires.
Consequences of revocation
The midwife/midwifery practice must repay all payments received from the participant immediately, but at the latest within 14 days from the day on which notification of the revocation was received. If the participant has requested that the service begin during the cancellation period, she must pay the midwifery practice an appropriate amount that corresponds to the proportion of the service used up to that point.